Trauerfeier

Wenn ein Mensch gestorben ist, haben seine Zugehörigen, Familie, Freunde und Freundinnen, Nachbarn und Arbeitskolleginnen oft den spontanen Impuls, gemeinsam zu trauern  Eine Trauerfeier kann für alle Gäste ein Schritt auf ihrem persönlichen Abschieds- und Trauerweg sein.

Beispiel einer Trauerfeier:
Verwandte und Freunde der Verstorbenen treffen sich für ca. eine halbe Stunde in der Friedhofskapelle, bevor die Urnenbeisetzung stattfindet. Die Urne steht in der Mitte des Raumes und um sie herum liegt ein Kreis aus Tüchern, Kerzen und Blumen. In diesem Kreis liegen Gegenstände, die im Leben der Verstorbenen bedeutsam waren.  Hier werden Ereignisse, Einschnitte, Veränderungen, Wünsche, Erlebnisse, Erfolge oder Niederlagen, Glückliches und Schmerzhaftes des vergangenen Lebens symbolisiert.  Zu einem Lieblingslied der Verstorbenen betreten alle Trauergäste den Raum. Die Bestatterin begrüßt die Anwesenden und erklärt den weiteren Ablauf. Daraufhin stellen sich die Freundinnen der Verstorbenen nach und nach, einzeln oder in kleinen Gruppen in den Kreis und erzählen etwas aus ihrem Leben mit der Verstorbenen. Während ein weiteres Lied erklingt, das die beste Freundin der Verstorbenen ausgewählt hat, verlassen die Trauernden die Kapelle, tragen die Urne zum Grab und beerdigen die Asche der Verstorbenen.
 
Die Ideen für eine Abschiedsfeier, die dem ganz individuellen Leben und Tod Ihres Verstorbenen gerecht wird, entstehen meist daraus, wie Sie mit Ihrem Verstorbenen gelebt haben.

Sie entscheiden, was Sie selbst gestalten und was wir in Ihrem Sinne und nach Absprache übernehmen. Ob wir uns auf den Auf- und Abbau der Dekoration beschränken, oder auch die Trauerfeier moderieren, eine Rede über den Verstorbenen halten oder Rituale anleiten und durchführen sollen.